Suchmaschinenwerbung boomt: Laut einer Studie der SEM-Agentur Efficient Frontier sind die Ausgaben für Suchmaschinenwerbung im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 23 Prozent gestiegen. Doch die Ausgaben wachsen überproportional zu den Kosten: Der Return-of-Investment fiel im gleichen Zeitraum um 10 Prozent. Dies führt zu der Erkenntnis, dass die Konkurrenz stetig steigt und der Bereich der Suchmaschinenwerbung umkämpfter wird. Als Werbetreibender ist es wichtiger denn je, das eigene Konto zu optimieren und die Kampagnen so effizient wie möglich zu gestalten. Nachfolgend möchte ich vier einfache Tipps vorstellen, die man bei der Optimierung im Blick behalten sollte.
Nutzen Sie ausschließende Keywords
Mit Hilfe von ausschließenden Keywords, kann man Verhindern, dass irrelevante Keywords gebucht werden. Gerade bei generischen Begriffen kann dies bares Geld wert sein und die Klickrate erhöhen. Beispielsweise sollte ein Händler von Neuwaren verhindern, dass Nutzer mit den Keywords „gebraucht“ oder „ersteigern“ auf seine Seite gelangen. Diese Nutzer werden nur schwerlich konvertieren, da sie auf der Suche nach gebrauchten Artikeln sind und nicht an Neuware interessiert sind.
Integrieren Sie Sitelinks
Textanzeigen auf einer Top-Position können durch die Integration von Sitelinks für mehr Aufmerksamkeit sorgen. Sitelinks sind Anzeigenerweiterungen in Form von zusätzlichen Links, die auf eine neue Landing-Page verweisen können. Dieses zusätzlichen Links sollten natürlich zu der Suchanfrage des Nutzers passen. Erfahrungsgemäß ist die Klickrate deutlich höher, wenn relevante Anzeigenerweiterungen eingebucht werden. In den Sitelinks können auch Standorte oder Telefonnummern eingetragen werden.
Impression Share Report
Der Impression Share Report zeigt an, wie hoch der Anteil ihrer Anzeigeneinblendungen an der Gesamtanzahl an möglichen Anzeigenschaltungen ist. Je niedriger dieser Prozentwert ist, umso mehr Potential haben ihre Kampagnen. Bei einem Anteil von 50% werden Ihre Anzeigen nur bei jeder zweiten Suchanfrage ausgespielt. Durch eine Erhöhung des Budgets oder des Klickpreises kann dann die Reichweite deutlich erhöht werden. Ihre Anzeigen werden dann öfter ausgespielt und Sie erreichen eine größere Zielgruppe.
Qualitätsfaktor als Gütesiegel
Der Qualitätsfaktor gibt an, wie relevant ein Keyword für die hinterlegte Zielseite ist. Google hat den Qualitätsfaktor eingeführt, um zu verhindern, dass unrelevante Keywords gebucht werden. Je geringer der Qualitätsfaktor ist, umso höher sind die zu zahlenden Klickpreise für eine gute Position. Kontrollieren Sie in regelmäßigen Abständen den Qualitätsfaktor ihrer wichtigsten Keywords. Sollte der Qualitätsfaktor niedrig sein oder sinken, müssen sie die Klickrate der Anzeigen verbessern. Die Klickrate wirkt sich unmittelbar auf den Qualitätsfaktor aus, da die Nutzer nur auf relevante Anzeigen klicken.
Der Gast-Autor: Daniel Gaßmair arbeitet als SEM/SEO Manger bei der Verlagsgruppe Weltbild GmbH und besitzt Berufserfahrung als eCommerce Manager und Fundraising Manager.
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